CDU Kreisverband Tübingen

24.05.2013 Fehlende Priorisierung B28

CDU-Kreisvorstand Tübingen weist auf fehlende Priorisierung der B 28 durch Landesverkehrsminister Hermann hin, daran ändern auch die markigen Aussagen des SPD-Kandidaten im heutigen Tagblatt nichts.
Nach langjährigem Kampf für die B 28 und die Bewohner des Neckartals mit zahlreichen Aktionen und Bemühungen durch die örtlichen CDU-Verbände setzt sich nun auch Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer mit einem Brief für den längst überfälligen Ausbau der B 28 ein und gibt sich enttäuscht (durch die bekannte Tatsache ), dass eine schnelle Umsetzung nicht möglich ist. Der CDU-Kreisvorstand weist daraufhin, dass dabei der eigentliche Grund in der nicht erfolgten Einstufung der B28 in die höchste Prioritätenkategorie des Landes durch Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) liegt. Für den Bund seien die im Land angewandten Kriterien für die Gewichtung und Einstufung nicht nachvollziehbar. Eine andere Gewichtung hätte ein anderes und besseres Ergebnis für die B28 bedeutet. Diese fachlichen Argumente wurden durch den Landesverkehrsminister nicht mit einbezogen und das Verfahren insgesamt nicht transparent gestaltet. Es waren die Grünen selbst, die unsere B 28 nur in die zweitwichtigste Kategorie für die beim Bund anzumeldenden Straßenbauprojekte eingestuft haben. Somit ist eine Kritik an der Bundesregierung verfehlt und fällt direkt auf den Absender, die (rot-)grüne Landesregierung zurück. Temporeduzierungen auf 30 km/h in den Ortsdurchfahrten sind kein Ersatz für notwendige Straßenbauten.