16.07.2012 Sommertour von Bezirksvorsitzendem Thomas Bareiß führt zur Gewerblichen Schule Tübingen
Auf seiner Sommertour besuchte Thomas Bareiß MdB, der CDU-Bezirksvorsitzende der CDU Württemberg-Hohenzollern, zusammen mit dem CDU-Kreisvorsitzenden Klaus Tappeser und weiteren Interessierten des CDU-Kreisvorstandes Tübingen die Gewerbliche Schule Tübingen.
Thomas Bareiß MdB führte zu Beginn aus, dass der demographische Wandel auch die Bildungspolitik vor neue Herausforderungen stelle. Er wolle sich ein möglichst breites Bild machen und offen über Verbesserungen und andere Konzepte nachdenken.
Bei einem Rundgang durch die Unterrichts- und Werkräume konnten die Besucher moderne Ausbildungsbedingungen sehen und sich ein Bild von den vielseitigen Schularten der GST machen. Diese reichen von der Berufsschule über das Technische Gymnasium, die Berufsfachschulen, die Meisterschule Schreiner, den BVJ und BEJ bis zum Berufskolleg. „Die GST hat insgesamt ca. 2.600 Schüler, 150 Lehrkräfte und 3.000 Wochenstunden“, stellte Schulleiter Erwin Horrer die Gewerbliche Schule Tübingen (GST) vor. „Wir leben immer im Spannungsverhältnis zwischen Wirtschaft und Allgemeinbildender Schule“, führte er weiter ins Berufliche Schulwesen ein. Die Schule hat im Schuljahr 2010/2011 ihr 100-jähriges Jubiläum gefeiert.
Ab Herbst 2012 gibt es den neuen Weg zum Abitur ab Klasse 8, bei dem Schülerinnen und Schüler aus Hauptschule, Werkrealschule, Realschule und Gymnasium in 6 Jahren zur Allgemeinen Hochschulreife am Technischen Gymnasium kommen können.
„Als einzige berufliche Schule im Landkreis Tübingen und in den angrenzenden Landkreisen bietet die Gewerbliche Schule Tübingen ab dem Schuljahr 2012/2013 diesen neuen Bildungsgang an“, informierte Erwin Horrer die Gäste
Einig war man sich, dass das deutsche duale Bildungssystem im Ausland einen guten Ruf besitze. So waren gerade an diesem Tag Gäste aus Amerika an der GST zu Besuch, die sich über das berufliche Schulwesen in Deutschland informierten.
Mehr Zeit für die einzelnen Schüler, den Ausbau an Schulsozialarbeit und nicht zu schneller Wechsel bei der Veränderung der Schullandschaft waren Wünsche an die gute Fee, die bekanntlich drei Wünsche erfüllt. Neben den Themen Lehrerversorgung, bei der die berufliche Schule Tübingen nicht schlecht da steht, und Einrichtung eines Labors in guter Kooperation mit dem Landratsamt kam auch das Thema Volksabstimmung über die Einführung der Gemeinschaftsschule und damit die Umgestaltung des Bildungssystems zur Sprache. Der CDU-Kreisvorsitzende Klaus Tappeser versicherte abschließend, dass der CDU-Kreistagsfraktion die gute und moderne Ausstattung des beruflichen Schulwesens sehr am Herzen liege.