CDU Kreisverband Tübingen

28.06.2012 Pressemitteilung zur Gäubahn-Diskussion im Rahmen des S 21 Dialogs

Der CDU-Kreisvorstand Tübingen spricht sich für eine umfängliche Prüfung der Neckar-Alb-Variante aus.


Der CDU-Kreisvorstand Tübingen sieht in dem Vorschlag der Region Neckar-Alb, die Zugverbindung von Zürich nach Stuttgart über Horb, Tübingen Reutlingen Flughafen zu führen Vorteile für alle Beteiligten und fordert, die neu eingebrachte Variante sorgfältig zu prüfen.
Gerade auch für den Landkreis Böblingen sieht der CDU-Kreisvorstand Tübingen bei der neuen Variante große Vorteile. Die ursprünglich von der Bahn geplante Trasse verläuft über Böblingen „Es wäre kurzsichtig, die Möglichkeit einer Gewinner-Gewinner-Lösung von vorne herein auszuschließen“, so die CDU-Kreisvorsitzenden Tübingen und Zollernalb, Klaus Tappeser und Roland Tralmer.

 

Durch Verlegung der Gäubahn sowie durch Einsatz von Neigetechnikzügen würde sich die Fahrzeit nicht verlängern und darüberhinaus würde die Schienensituation entzerrt. In der Schlichtung zu S 21 wurde deutlich, dass die zahlreichen Kreuzungen und eingleisigen Abschnitte auf der Filder in Verbindung mit dem Mischverkehr von Fern-, Regional- und S-Bahn-Zügen mehr als zwei Züge stündlich zwischen Herrenberg und Stuttgart Hauptbahnhof im Taktverkehr nicht zulassen. Dies stellt eine dauerhafte Limitierung für den Landkreis Böblingen und die Gäubahn dar. Ebenfalls würde die teure und komplizierte Anbindung der bestehenden S-Bahn an den Fildertunnel entfallen. Die Züge in Richtung Zürich würden den Flughafen benutzen, so wie es für die Züge in/aus Richtung Ulm-München vorgesehen ist. Durch die Wendlinger Kurve besteht die Möglichkeit, auf die Neckartalbahn zu wechseln und bis nach Horb zu fahren, wo die Gäubahn erreicht wird.