CDU Kreisverband Tübingen

Politisches Starkbierfest der CDU in Mössingen: Holetschek fordert starke Süd-Achse

Mehr als 120 Gäste folgten am vergangenen Freitag der Einladung des CDU-Kreisverbandes Tübingen zum traditionellen Politischen Starkbierfest in der Quenstedt-Aula in Mössingen. Ehrengast des Abends war der Fraktionsvorsitzende der CSU im Bayerischen Landtag, Klaus Holetschek MdL. Für die passende musikalische Umrahmung sorgte das Blechbläserensemble Holzfrei aus Gomaringen. Ein Bierfass sponserte die Brauerei Fischer aus Mössingen. Die Bewirtung übernahm die Jungenschaft des CVJM Belsen.

Der Mössinger CDU-Stadtverbandsvorsitzende Dr. Dennis Schmidt begrüßte die Gäste und setzte gleich zu Beginn einen klaren politischen Akzent: „Schon seit dem Besuch von Franz Josef Strauß in Mössingen, im Jahr 1980, wissen wir: Die Bayerisch-Baden-Württembergische Achse ist von großer Bedeutung. Um diese wieder zu stärken, gibt es nichts Besseres als einen Ministerpräsidenten Manuel Hagel in der Villa Reitzenstein."

CDU-Kreisvorsitzender Christoph Naser machte zu Beginn klar: „In unseren bewegten Zeiten und für sichere Arbeitsplätze muss die CDU in Baden-Württemberg auf die Nummer eins. Dafür gibt es nur eine Strategie: Beide Stimmen CDU!“

Anschließend stellten sich die Landtagskandidaten Diana Arnold (Wahlkreis Tübingen) und Dr. Max Menton (Wahlkreis Reutlingen) gegenseitig vor. In ihren Wortbeiträgen machten beide deutlich, mit welcher Motivation sie für die CDU in den Wahlkampf ziehen. Diana Arnold, Polizistin und dreifache Mutter, brennt für das Thema Sicherheit und setzt sich gleichzeitig stark für Familien ein. Dr. Max Menton, Gynäkologe am Universitätsklinikum Tübingen, will sich für eine Verbesserung der medizinischen Versorgung und mehr Qualität im Gesundheitssystem einsetzen. 

Beide sind kommunalpolitisch verwurzelt und zeigten sich hochmotiviert, ihre Wahlkreise direkt zu gewinnen.

Den Höhepunkt des Abends bildete die Rede von Klaus Holetschek, der die Bedeutung der frisch aus der Taufe gehobenen „Drei-Löwen-Allianz" zwischen Bayern, Baden-Württemberg und Hessen betonte. Deutliche Worte fand er zum Länderfinanzausgleich: Es könne nicht sein, dass die wirtschaftlich starken Südländer den nördlicheren Bundesländern alles Mögliche finanzieren müssten. 

Zugleich verwies Holetschek auf die Erfolge der Bundesregierung in Berlin, insbesondere bei der Begrenzung der irregulären Migration. Hier habe die Union bereits wichtige Weichenstellungen erreicht, sodass binnen eines Jahres die irreguläre Migration um 50 Prozent zurückgegangen ist.

Die Stimmung im Saal war bestens. Alle Anwesenden machten deutlich, dass sie in den letzten Tagen des Landtagswahlkampfes nochmal alles geben würden, um alle Wahlkreise für die CDU zu gewinnen.