Naser und Mack im Gespräch mit Bürgermeistern aus dem Bundestagswahlkreis Tübingen-Hechingen
Auf Einladung von Christoph Naser, CDU-Kreisvorsitzender und direkt gewählter Vertreter des Bundestagswahlkreises Tübingen-Hechingen, besuchte Klaus Mack MdB, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, am Montag, 02. Februar 2026 das Rathaus in Dußlingen.
Auf dem Bild zu sehen jeweils von unten nach oben und von links nach rechts: Bgm. Thomas Hölsch, stv. CDU-Kreisvorsitzende Diana Arnold, Klaus Mack MdB, CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Martina Seif; OB Michael Bulander, Bgmin. Christel Halm, CDU-KreisvorsZu Gast bei Bürgermeister Thomas Hölsch diskutierte die Mehrzahl der Oberbürgermeister und Bürgermeister des Bundestagswahlkreises Tübingen-Hechingen die aktuelle Lage der Kommunen im bundespolitischen Zusammenhang. Dabei ging es um aktuelle Themen wie die angespannte Finanzsituation der Gemeinden, der Städte und der Landkreise, das aktuelle Programm zur Sportstättenförderung des Bundes, Verwaltungsdigitalisierung oder das Bundestagswahlrecht.
Klaus Mack war selbst 21 Jahre lang Bürgermeister, bevor er 2021 Mitglied des Deutschen Bundestags geworden ist. Er betonte:
„Die Bundesregierung hat die Kommunen fest im Blick: Hohe Priorität haben die Entlastung der Kommunalfinanzen, die Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung und die Investitionen in Infrastruktur, Digitalisierung und Ehrenamt."
Steuermindereinnahmen bei den Kommunen durch das Wirtschaftspaket kompensiere der Bund. Durch die Rückkehr zum Prinzip „wer bestellt, bezahlt“ entstehe wieder mehr Verlässlichkeit. Zudem seien erste Erleichterungen im Bereich Migration und Integration spürbar. 100 Mrd. gebe der Bund, um in die Infrastruktur von Ländern und Kommunen zu investieren. Der Bau-Turbo bringe außerdem planungsrechtliche Verbesserungen beim Wohnungsbau.
Einigkeit bestand unter den Anwesenden, dass die Kommunen innerhalb der durch das Ampel-Wahlrecht verwaisten Wahlkreise nicht benachteiligt werden dürfen und das Wahlrecht dringend reformiert werden muss. Jeder Wahlkreis braucht eine direkt gewählte Vertretung im Deutschen Bundestag.
Dazu Wahlkreissieger Christoph Naser: „Mit jedem Monat ohne direkte Vertretung im Deutschen Bundestag für unsere Region, zeigt sich mehr, wie schlecht für die Menschen hier das geltende Wahlrecht ist. In Zukunft muss wieder gelten: Wer einen Wahlkreis direkt gewinnt, vertritt einen Wahlkreis auch im Parlament. Bis dahin gebe ich alles, damit der Wahlkreis Tübingen-Hechingen auch unter den jetzigen Bedingungen bestmöglich vertreten bleibt."
Mit Blick auf die Lage der Kommunen resümiert Bürgermeister Thomas Hölsch: „Politische Versprechen und gesetzliche Vorgaben müssen sich an den verfügbaren Ressourcen und an der Umsetzbarkeit vor Ort orientieren."