Situation der Pflegebedürftigen und Pflegefachkräfte weiter verbessern

Pressemitteilung von Annette Widmann-Mauz MdB zum Internationalen Tag der Pflege am 12. Mai

Der 12. Mai steht ganz im Zeichen der Kranken- und Altenpflege. Die CDU-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, Annette Widmann-Mauz MdB nimmt dies zum Anlass, um allen engagierten und tatkräftigen Pflegekräften, die sich hauptberuflich oder ehrenamtlich der Betreuung ihrer hilfsbedürftigen Mitmenschen widmen, aufrichtig zu danken und ihre tagtäglichen Anstrengungen zu würdigen.
 

„Ob jung oder alt, gesund oder krank - das Thema Pflege betrifft jeden Einzelnen. Die Anforderungen an die Pflege sind heute weit umfassender als jemals zuvor. Unsere gut ausgebildeten Pflegefachkräfte haben in der ambulanten und stationären Pflege, in der Klinik, bei der Prävention und Rehabilitation oder beim betreuten Wohnen in der Seniorenwohnanlage stets den gesamten Menschen im Blick. Angesichts der steigenden Lebenserwartung und zunehmenden Alterung der Gesellschaft leisten sie daher einen ganz besonders anspruchsvollen und wertvollen Dienst, der über den 12. Mai hinaus mehr Anerkennung verdient“, unterstreicht Widmann-Mauz.
 
Neben dem Internationalen Tag der Pflege weist die Parlamentarische Staatssekretärin auch auf den 20. Geburtstag der von Union und FDP eingeführten Sozialen Pflegeversicherung hin: „Seit 1994 wurde die Bandbreite der pflegerischen Leistungen immer weiter ausgebaut. Heute leben in Deutschland rund 2,4 Millionen Menschen, die auf Pflege angewiesen sind. Ihre Zahl wird bis 2050 auf rund 4,23 Mio. steigen. Umso wichtiger ist es, die Situation der Pflegebedürftigen und ihrer Betreuer weiter zu verbessern und die Pflegeversicherung finanziell sicher zu stellen“, sagt Widmann-Mauz und verweist auf die jüngste Reform 2012, die die ambulante Pflege und die private Pflege-Vorsorge gestärkt sowie noch bessere Leistungen für Demenzkranke und pflegende Angehörige geschaffen hat.
 
Aktuell arbeitet das Bundesgesundheitsministerium intensiv an der Neugestaltung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs im Rahmen einer großen Pflegereform. „Wir wollen Pflegekräften künftig mehr Zeit für menschliche Zuwendung geben und daher weg von der Pflege im Minutentakt. Dazu hat dasBundesgesundheitsministerium zwei Modellprojekte gestartet, wie Pflegefälle zukünftig besser und individueller begutachtetwerden können“, berichtet Widmann-Mauz. Zudem sollen Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige, wie die Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege, Tages- und Nachtpflege weiter ausgebaut werden und der Schlüssel für Betreuungskräfte in Pflegeheimen deutlich erhöht werden.
 
Genauso wichtig ist der Gesundheitspolitikerin auch die Entlastung des Pflegepersonals: „Unser Ziel ist es, bürokratische Hemmnisse in der Pflegedokumentation weiter abzubauen. Der aktuelle Bericht zur Entbürokratisierung in der Pflege macht deutlich, dass unsere Pflegekräfte auch mit weniger Aufwand eine fachgerechte Dokumentation leisten können. Das bedeutet weniger Kosten und mehr Zeit für die eigentliche Pflege. Das Potenzial wollen wir ausschöpfen.“
 
Annette Widmann-Mauz MdB wird am 12. Mai am „Aktionstag Altenpflege“ der Diakonie Baden-Württemberg auf dem Tübinger Holzmarkt ab 11 Uhr teilnehmen.

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