Interview mit Winfried Mack (CDU) Kandidat für den Landesvorsitz

Windfried Mack (CDU) MdL
Windfried Mack (CDU) MdL

Herr Mack was verbinden Sie mit Tübingen und wenn Sie auf die Struktur in Stadt und Umland schauen, bildet  diese eine Entwicklung ab, wie wir sie in Zukunft im ganzen Land haben könnten?

 

Mit Tübingen verbindet mich persönlich viel. Ich habe während meines Studiums beim Regierungspräsidium Tübingen ein Praktikum gemacht und dabei den Umzug des Regierungspräsidiums ins neue Gebäude gemanagt. Später, als ich in Stuttgart arbeitete, habe ich drei Jahre in Tübingen gewohnt. Tübingen hat unglaubliche Potentiale durch seine Lage im Land und durch die Universität. Die Entwicklung in Tübingen kann europaweit vorbildlich werden, wenn sie richtig angepackt wird.

Mit dem schlechtesten Wahlergebnis, welches die CDU im Land je hatte, befindet sich die CDU zum ersten Mal in der Opposition. Wie wird die CDU mit dieser Rolle umgehen? Welchen Oppositionsstil möchten Sie führen?

Die CDU hat 39 Prozent. Das hatten wir schon öfters. Aber es hatten sich zuvor nie die anderen Parteien gegen uns verbündet. Die CDU muss sich erneuern und zu einer basisnahen Partei entwickeln, deren Repräsentanten das Ohr am Bürger haben. Ich möchte einen dialogorientierten Politikstil führen.

Ein Ziel wird es sein, die Menschen davon zu überzeugen, bei der nächsten Wahl wieder CDU zu wählen. Wie sieht Ihre Strategie aus um dieses Ziel zu erreichen?

Die CDU muss organisatorisch noch besser werden. Insbesondere kommt es auf die Kampagnenfähigkeit und die Kommunikation in der Partei an.

Eine wichtige Rolle bei dieser Aufgabe wird dem zukünftigen Landesvorsitzenden zukommen. Sie werden für dieses Amt kandidieren, wie muss sich die CDU inhaltlich aufstellen und vielleicht auch weiterentwickeln, um wieder zu alter Stärke zu finden?

Wir müssen z. B. Frauen ein konkretes Angebot machen. Ich will, dass die CDU ein frauenpolitisches Programm verfasst. Zudem müssen wir neben unserer Wirtschaftskompetenz unsere soziale Kompetenz festigen.

Ihre Kandidatur wurde erst sehr spät bekannt, warum entschlossen Sie sich zu diesem Schritt.

Ich habe mich rechtzeitig vor allen Regionalkonferenzen beworben. Zuvor gab es viele Diskussionen in der Partei, die ich aufmerksam verfolgt habe. Ich habe mich schließlich beworben, um der Partei eine Alternative zu bieten. Ich will die Partei erneuern und Zukunftsperspektiven entwickeln.

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