Interview mit der Vorsitzenden der Frauen Union im Stadtverband Tübingen Mechthild Wieland (CDU)

Frau Wieland, Sie sind jetzt seit einem guten halben Jahr Vorsitzende der Frauen Union in Tübingen. Wie haben Sie die Zeit erlebt und was hat Ihnen besonders gefallen?

Die hervorragende Kooperation mit den Vorstandsdamen, das gute Echo der von uns initiierten Veranstaltungen, die zum Teil von Mitgliedern der FrauenUnion gestaltet wurden und Einblicke in deren berufliche Tätigkeit und Kompetenz gaben, haben mich sehr gefreut und mir die Zuversicht gegeben, dass unsere Arbeit in die richtige Richtung zielt und über unseren Kreis hinauswirkt. Hinzu kommt die gute Integration in den Stadtverband und seine Gliederungen. Schließlich sei die gute Mischung von älteren und jüngeren Mitgliedern genannt, die uns vor ideologischen und politischen Einseitigkeiten bewahrt.

Welche großen Projekte planen Sie noch in Ihrer Amtszeit, bzw. was erwarten Sie sich noch von Ihrer Amtszeit?

Große Projekte habe ich in den nächsten Monaten nicht im Auge. Neben dem Landtagswahlkampf, der natürlich Zeit und Aufmerksamkeit erfordert, möchte ich den Blick auf Themen richten und Diskussionen anregen, die einerseits die Stadt, den Kreis und das Land betreffen und andererseits für uns Frauen von besonderer Bedeutung sind, wie Fragen von Bildung und Erziehung, ärztlicher Versorgung, Stellung der Frau auf dem Arbeitsmarkt oder Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Am 4. April wird Eva Strobel, die Landesvorsitzende der Agentur für Arbeit, in Tübingen unser Gast sein und gerade auf diese letzten Fragen eingehen.

 

Warum raten Sie jungen Frauen Mitglied der CDU und auch der Frauen Union zu werden?

Die CDU ist die Partei, die durch ihre langjährige politische Verantwortung in Bund und Land gezeigt hat, was Verlässlichkeit und Berechenbarkeit bedeuten. Sie ist die Partei, bei der die politischen Ziele nicht jenseits ihrer Finanzierbarkeit angesiedelt sind. Die CDU ist die politische Formation, für die Ehe und Familie keine bloßen Vokabeln sind. Und für Frauen ist die CDU deshalb von besonderem Interesse, weil deren Fragen ohne Ideologie und Fanatismus in Angriff genommen werden.

 

Der kommende Wahlkampf gilt als besonders spannend, weil der Wahlausgang unsicher scheint. Welche Themen werden Sie besonders aufmerksam verfolgen?

Wie eben schon angedeutet werde ich Fragen der Bildungs- und Schulpolitik mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgen (z. B. das Thema dreigliedriges Schulsystem, das den unterschiedlichen Begabungen der Kinder besser entgegenkommt als alle Einheitssysteme, die die Schule zu einer sozialen Agentur zu machen versuchen); auch die Finanzierung unserer exzellenten Hochschulen muss gesichert bleiben (Studienplätze und ihre adäquate wissenschaftliche Betreuung durch entsprechende Professorenstellen). Darüber hinaus wird Stuttgart 21 ein wichtiges Thema sein. Und schließlich werde ich dem bürgerschaftlichen Engagement große Aufmerksamkeit widmen.

 

Mit der Landtagskandidatin Dr. Lisa Federle hat die CDU Tübingen eine Quereinsteigerin mit ungewöhnlichem Lebenslauf ins Rennen geschickt. Warum sind Sie davon überzeugt, dass Dr. Lisa Federle die Richtige für das Mandat ist?

Weil wir, wie wir in einem Brief an alle Mitglieder der FrauenUnion im Sommer geschrieben haben, „denken, dass Frau Dr. Lisa Federle die Person ist, die uns mit Herz und Verstand in Stuttgart kompetent vertritt.“  Wie groß ihr Engagement ist, zeigt sie bereits in den ersten Wochen des Vorwahlkamps ganz deutlich. Ihre Lebenserfahrung und ihre berufliche Kompetenz sind die richtige Mischung für Tübingen und auch für Stuttgart.

 

Und ganz zum Schluss, an wen sollen sich junge Frauen wenden, die Interesse an einer Mitgliedschaft in der Frauen Union haben?

An alle Mitglieder des Vorstands, an Frau Picker, Frau Dr. Stehberger, Frau Kramer, Frau Raasch, Frau Dr. Federle, Frau Ebinger (die zugleich Vorsitzende des Stadtverbands der CDU Tübingen ist), Frau Reutter und natürlich auch an mich.

Herzlichen Dank für die Bantwortzung der Fragen, die von Benjamin Federle (CDU) gestellt wurden!

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