Straßenverkehrsprojekte - Schindhaubasistunnel (B27) - Abschnitt Bodelshausen-Nehren (B27) - Ortsumgehung Unterjesingen (B28)

Staus sind keine Lösung - Keine Herabstufung des Abschnitts Bodelshausen-Nehren - Gemeinsam für eine personell stärkere Straßenbauverwaltung kämpfen

Staus sind keine Lösung
Gute ausgebaute Straßenverkehrswege sind die zentrale Voraussetzung für die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger, der Beschäftigten und der Wirtschaft. Schlecht ausgebaute Straßen führen zu Staus, zu volkswirtschaftlichen Kosten vor allem in Form deutlich längerer Fahrtzeiten, zu höherem Energieverbrauch, zu Nachteilen für die Ökologie sowie zu einem erhöhten Unfallrisiko. Auch ist der Zustand der Straßeninfrastruktur nach wie vor von großer Bedeutung, wenn es um Standort- und Investitionsentscheidungen von Firmen geht.

Keine Herabstufung des Abschnitts Bodelshausen-Nehren
Es ist deshalb sehr zu begrüßen, dass die Straßenverkehrsprojekte Schindhaubasistunnel (B27), Abschnitt Bodelshausen-Nehren (B27) und Ortsumgehung Unterjesingen (B28) im aktuellen Entwurf für den Bundesverkehrswegeplan 2030 im "Vordringlichen Bedarf" stehen. Anders als die öffentlichen Aussagen von Herrn IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Epp und von Kommunalpolitikern im Schwäbischen Tagblatt suggerieren, besteht insbesondere für den Abschnitt Bodelshausen-Nehren aufgrund der weit vorangeschrittenen Planung eine zeitnahe Umsetzungsperspektive. Es zählt hier nicht allein das Kriterium der „Engpassbeseitigung“. Nach der Übersendung der Planungsunterlagen durch das Land an den Bund wird es jetzt darauf ankommen, den notwendigen „Gesehenvermerk“ vom zuständigen Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur für den Abschnitt Bodelshausen-Nehren baldmöglichst zu erhalten.

Gemeinsam für eine personell stärkere Straßenbauverwaltung kämpfen
Insgesamt weisen alle drei Projekte einen sehr hohen Nutzen-Kosten-Wert auf und haben damit eine herausgehobene Chance auf Realisierung. Mit Blick auf die weiteren Entwurfs- und Genehmigungsplanungen ist es für alle drei Projekte - wie im Koalitionsvertrag zwischen Grün-Schwarz im Land vereinbart - vor allem auch wichtig, die Straßenbauverwaltung personell zu stärken. Der CDU-Kreisverband Tübingen fordert alle Mitwirkende an den Entscheidungsprozessen dazu auf, diese drei zentralen Straßenverkehrsprojekte im Landkreis Tübingen voranzutreiben.

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