CDU-Gemeindeverband Dettenhausen: Landtagskandidatin Diana Arnold zu Besuch in Dettenhausen

Trotz Corona, die Demokratie lebt und aus diesem Grunde ist die CDU-Landtagskandidatin Diana Arnold, 37 jährige Polizeitbeamtin aus Rottenburg-Oberndorf zusammen mit ihrem Ersatzkandidaten Christoph Naser, 28 Jahre alt, Politikwissenschaftler und Theologe, im Landtagswahlkreis 62 Tübingen unterwegs um mit den Bürgermeistern/innen, Gemeinderäten und Firmen in Kleingruppen ins Gespräch zu kommen.

Mit Abstand und Masken trafen die beiden in Dettenhausen Bürgermeister Thomas Engesser und die Gemeinderätin Sabine Janning zum informellen Gespräch im Rathaus. Themen waren: Vereinsleben, Vereinsleben unter Corona, Busverkehr, Bädle, Alt und Jung,  Energiewirtschaft, bezahlbarer Wohnraum und mangelnde Grundstücksflächen. Die Glosse im Schwäbischen Tagblatt vom 30.09.2020 wird diesem ernsten Thema damit nicht gerecht. Es geht hier um Appelle und Freiwilligkeit und nicht um Regulierung, die eine Spaltung der Gesellschaft zur Folge hätte. Diana Arnold sprach sich hier klar dafür aus, auf freiwilliger Basis Wohnraum zur Verfügung zu stellen und keinen Zwang auszuüben. In Zeiten von Corona ist es für Diana Arnold und Christoph Naser, wie für jeden neuen Kandidaten, schwierig mit dem Bürger ins Gespräch zu kommen. Feste gibt es derzeit keine mehr. Es können nur kleine Gesprächsgruppen mit Bürgern organisiert werden.
 
So folgte Diana Arnold einer Einladung von Ritter Solar in Dettenhausen. Die Energiewende ist eine Wärmewende, da 50% unseres Energieverbrauches eben für Wärmeerzeugung verwendet werden. So stieg Markus Ritter in seinem Impulsvortrag ein. Die Politik müsste die richtigen Rahmenbedingungen setzen. Förderung und Regulierung müssten ausgewogen sein, damit Mittelständler am Weltmarkt bestehen können. Ritter Solar treibt die Energiewende mit ihren Vakuumröhren-Kollektoren zur solaren Wärmeerzeugung seit über 30 Jahren aktiv voran. Das Unternehmen lädt daher alle Landtagskandidaten zu einem Gespräch ein, um fünf Impulse zu setzen:
 
- Wärme als eigenständiger Faktor betrachten – Energie für Warmwasser und Heizen.
- Nachhaltiges Heizen richtig fördern und fordern – Entbürokratisierung, technologieoffen 
   fördern und nicht Erneuerbare Energien gegeneinander ausspielen.
- Investition in Fern- und Nahwärme – Großflächen Solarthermie.
- Anreize für Vermieter setzen – Vermieter profitieren bei einer Investition zur Zeit  
   überhaupt nicht von einer ökologischen Heizung.
- Fachkräftemangel im Handwerk angehen – Wärmewende kann nur gelingen, wenn 
   ausreichend gut ausgebildete Handwerker da sind.
 
Diana Arnold ist ein Fan von Solarkollektoren. Sie sprach sich klar dafür aus, diese Punkte mitzunehmen, wenn sie gewählt würde. Klimaschutz sei nicht nur ein Feld der Grünen. Der holistische Ansatz der Energiewende muss gesehen werden. Im privaten Bereich kann jeder etwas tun. Politik muss die Rahmenbedingungen schaffen. Nur mit Technologie und Innovation ist das zu schaffen im Dialog. Denn die Energiewende ist Stromwende, Verkehrswende, Wärmewende und Agrarwende.
 
Über die beiden Veranstaltungen wurden die Mitglieder und Freunde der CDU im Amtsblatt unterrichtet, was zu positivem Feedback aus der Bevölkerung geführt hat.
 
Sabine Janning
Pressereferentin

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