Neue EU Methanstrategie fördert Innovation in neue Fütterungsmethoden und intelligente Ställe
 
Norbert Lins, Vorsitzender des Ausschusses für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, äußert sich positiv zur neuen EU-Methanstrategie:

„Klar ist, dass Methan reduziert werden muss und dass die Landwirtschaft hier eine große Rolle spielen wird. Ich begrüße, dass die Kommission zuerst auf richtiges Monitoring und harmonisierte Methoden setzt, bevor ein Rechtsrahmen geschaffen wird. Eine einheitliche und übersichtliche Datenlage über die Methanemissionen in Europa ist das A und O für maßgeschneiderte Regeln.
 
Forschung und Anreize für mehr Zusammenarbeit anstatt Zahlenbingo - die Kommission zeigt mit der heute vorgestellten Methanstrategie, dass wissenschaftsbasierte und vernünftige Politik möglich ist. Ich stimme der Kommission zu, dass wir nun verstärkt Forschung in neue Fütterungstechniken, neue Stalltechnologien und innovative Zusammenarbeit auf Farmebene stecken müssen. Reduzierungsstrategien in Horizon Europe zu fördern ist viel besser und effizienter, als nur einseitig über die Reduktion von Viehbestand zu sprechen.
 
Ich lade alle Akteure aus Landwirtschaft und Wissenschaft dazu ein, sich aktiv an der Erarbeitung neuer Technologien und Konzepte für die Reduktion zu beteiligen. Nur so kann ein ganzheitlicher Rechtsrahmen erarbeitet werden.“
 
Hintergund:
Die EU ist weltweit für 5% der Methanemissionen verantwortlich. Diese sind seit 1990 bis heute bereits um 22% zurückgegangen. Trotzdem bleiben die Methanemissionen weiterhin ein klimarelevantes Gas, welches große Auswirkungen auf die Erderwärmung hat. Die Sektoren Energie, Landwirtschaft und Abfall sind hierbei ausschlaggebend.
 

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