Annette Widmann-Mauz mit starkem Votum für die Bundestagswahl 2021 nominiert

Mit 88,24 Prozent der Stimmen wurde die bisherige Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Tübingen-Hechingen und Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin, Annette Widmann-Mauz, von den 107 anwesenden stimmberechtigten CDU-Mitgliedern am 24. Juli in Bodelshausen erneut als Kandidatin für die Bundestagswahl im September 2021 nominiert.

Unter Leitung des stellvertretenden CDU-Bezirksvorsitzenden Norbert Lins MdEP, den CDU-Kreisvorsitzenden Zollernalb und Tübingen, Landesministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut MdL und dem Rottenburger Oberbürgermeister Stephan Neher, eröffnete der Bodelshausener Bürgermeister Uwe Ganzenmüller die Wahlkreismitgliederversammlung in der Krebsbachhalle mit einem Grußwort. Nachdem sich zwei Wochen zuvor auf der Nominierungsveranstaltung für die Landtagswahl 2021 das Corona-bedingte Hygienekonzept bereits bewährt hatte, ging man an diesem Freitagabend schon deutlich entspannter und routinierter an den Veranstaltungsablauf. Die Wahl für die Bezirks- und Landesvertreterversammlung, die am selben Abend stattfand, beanspruchte aufgrund der Vielzahl der zu wählenden Delegierten aufgrund der einzuhaltenden Hygieneregeln mehr Zeit als üblich.
Höhepunkt des Abends stellte natürlich die Nominierung des Kandidaten für die Bundestagswahl 2021 dar. In ihrer 30minütigen, mitreißenden und motivierenden Nominierungsrede sprach Staatsministerin Annette Widmann-Mauz MdB, die den Wahlkreis seit 1998 unangefochten im Deutschen Bundestag vertritt, über das besonnene Krisenmanagement der CDU während der Pandemie, wobei die Zeichen jetzt klar auf Neustart nach der Krise stünden: die Wirtschaft müsse wieder in Top-Form gebracht werden, Deutschland und Europa müssten im großen Spiel der Systeme gewichtige Spielführer bleiben und einem Auseinanderdriften unserer Gesellschaft müsse entgegengewirkt werden. „Im 75. Jahr seit Gründung unserer stolzen Volkspartei, mehr als 70 Jahre nach Verabschiedung unseres Grundgesetzes und im 30. Jahr der Deutschen Einheit kann der Neustart nach der Corona-Pandemie nur mit uns, mit der CDU gelingen. Wir haben die Erfahrung, wir haben die Kraft und wir haben die richtigen Köpfe. Deshalb traut uns die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger auch zu, dieses Land in eine stabile und gute, sichere und lebenswerte Zukunft zu führen“, zeichnete Widmann-Mauz ein positives und zuversichtliches Bild für die anstehenden Wahlen.
 
Mit Blick auf die Krawallnächte in Stuttgart und Frankfurt betonte die Staatsministerin, dass Deutschland nicht durch Hass, Zerstörungswut und Demokratieverachtung, sondern durch Anstand, Anstrengung und Fleiß zu dem Land geworden sei, in dem man nun in Frieden, Freiheit und Wohlstand lebe. „Mich macht es wütend, wenn ich sehe, wie diejenigen, die sich für uns einsetzen, immer häufiger beschimpft, bedroht oder angegriffen werden: Polizisten, Rettungskräfte, ehrenamtlich Engagierte. Im Schnitt wird drei Mal am Tag ein Kommunalpolitiker in Deutschland Opfer eines Angriffs. Wer sie angeht, geht uns alle an!“
In Anbetracht des enormen, oft auch persönlichen Einsatzes der Beschäftigen im Gesundheits- und Pflegebereich verdeutlichte die Abgeordnete und ehemalige Parlamentarische Staatssekretärin im Gesundheitsministerium die Maßnahmen der Bundesregierung für bessere Bezahlung, mehr Entlastung und bessere Arbeitsbedingungen, sowie für mehr Attraktivität durch eine neue Ausbildung und Abschaffung des Schulgeldes. Für eine gerechte Gesellschaft seien Solidarität und Dankbarkeit nicht nur warme Worte, sondern Handlungsauftrag. Anders als beispielsweise bei der SPD sei es nämlich Eigenschaft der CDU, sich schützend vor diejenigen zu stellen, die auf besonderen Schutz angewiesen seien, und so auch handelt. „Wir in der CDU sind verlässlich für Jung und Alt, pragmatisch und solidarisch, wenn es darum geht, Probleme zu lösen. Und wir stehen dabei auf einem festen christlichen Wertefundament, das uns Kraft und Zutrauen für die großen Herausforderungen der Zukunft gibt. Unsere Demokratie braucht Zusammenhalt, sie braucht Rückgrat und sie braucht die starke Stimme der Union.“ Mit den Worten des Informatikers Alan Kay schloss Widmann-Mauz ihre Bewerbung um die Bundestagsnominierung: Die Zukunft kann man am besten voraussagen, wenn man sie selbst gestaltet. Diesem Auftrag wolle sie sich auch weiterhin für ihre Heimat, die Menschen und ihre Partei mit aller Kraft und Erfahrung verschreiben.
Nach viel Applaus für ihre Rede stellte sich Widmann-Mauz dann den Fragen aus dem Publikum, worauf der Wahlgang eröffnet wurde. Mit einem starkem Votum und dem Rückhalt der CDU-Mitglieder kann der Wahlkampf für die Bundestagswahl 2021 nun für die Staatsministerin beginnen.
 

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