Widmann-Mauz: Zeichen gegen Antisemitismus, Rechtsextremismus und Rassismus setzen Bewerbungsaufruf für den Jugendwettbewerb der Konrad-Adenauer-Stiftung

Seit 20 Jahren nimmt die Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. den Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 23. Januar zum Anlass, den Jugendwettbewerb „Denkt@g“ auszurufen. Die Tübinger Wahlkreisabgeordnete und Staatsministerin Annette Widmann-Mauz MdB ruft Jugendliche aus ihrem Wahlkreis dazu auf, sich daran zu beteiligen und damit ein Zeichen gegen Antisemitismus, Rechtsextremismus und Rassismus zu setzen:

„75 Jahre nach den Gräueltaten der Nationalsozialisten braucht es mehr denn je eine couragierte Zivilgesellschaft und Projekte des Dialogs, die die Auseinandersetzung mit der Geschichte wachhalten. Den jüngeren Generationen fehlen heute immer mehr Bezugspunkte, weil immer weniger Zeitzeugen von ihren eindrücklichen Schicksalen berichten können. Zugleich leben wir in einer Zeit, in der Rechtsextremismus die größte Herausforderung für unsere Demokratie darstellt. Der Jugendwettbewerb der Konrad-Adenauer-Stiftung ist deshalb eine hervorragende Möglichkeit für junge Menschen, sich außerhalb vom Geschichtsunterricht mit Antisemitismus, Rechtsextremis-mus und Rassismus auseinanderzusetzen und damit das Gedenken aufrechtzuerhalten. Ob eine Stadtführung auf den Spuren des Holocausts auf die Beine stellen, eigene Interviews führen oder selbst einen Dokumentationsfilm drehen – der Kreativität der Teilnehmer sind keine Grenzen gesetzt“, so Widmann-Mauz.
 
Der Wettbewerb „Denkt@g“ steht unter der Schirmherrschaft von Bundestagspräsident a. D. Prof. Dr. Norbert Lammert und richtet sich an Jugendliche zwischen 16 und 22 Jahren. Projektideen können bis zum 31. Oktober 2020 eingereicht werden. Neben einem Preisgeld von bis zu 3.000 Euro und anderen Sachpreisen erwartet die Gewinner eine Reise nach Berlin. Weitere Informationen zum Wettbewerb und zu den Bewerbungsmodalitäten finden Sie unter www.denktag.de.

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