„Damit Strom bezahlbar bleibt“ – MIT auf Verbrauchermesse

Im vergangenen März war die CDU in Tübingen mit Unterstützung ihrer Vereinigungen auf der Verbrauchermesse „Für die Familie (fdf)“ vertreten.
 
Mit sich abwechselnden Fotos und Texten auf einer Leinwand warb die MIT dieses Mal für bezahlbaren Strom. „Es wird uns nicht gelingen allein mit planwirtschaftlichen Verordnungen, schon gar nicht mit einem Übermaß an Subventionen“, so ein Zitat von Bundespräsident Joachim Gauck mit Bezug auf die Energiewende, das auf der Leinwand prangte.
 
Was damit gemeint ist, wurde gleich in Zahlen gefasst: Die über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) angefallenen Kosten betrugen im Jahr 2000 gerade einmal 1 Milliarde EUR, im Jahr 2011 bereits 13 Milliarden EUR. Auch die Bedeutung für die Rechnung dessen, der Strom verbraucht, wurde dargestellt: Im Jahr 2000 eine EEG-Umlage von 0,2 Cent pro kW/h, seit Anfang 2013 der mittlerweile 26-fache Betrag, nämlich eine EEG-Umlage von 5,3 Cent pro kW/h.
 
Bei allem Idealismus und trotz der Notwendigkeit zum Umbau der Stromversorgung war die daraus abgeleitete Forderung der MIT unmissverständlich:
„Stärkere Begrenzung der Subventionierung erneuerbarer Energien !!!“

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