29.04.2010 CDU – Jahresempfang in der Kelter
Zum Jahresempfang in die Tübinger Kelter hatte der CDU – Kreisverband geladen. Zu den prominenten Gästen der sehr gut besuchten Veranstaltung gehörten neben der lokalen CDU – Prominenz wie Staatssekretärin Annette Widmann – Mauz MdB, Staatssekretär Dieter Hillebrand MdL, Ministerialdirektor und CDU – Kreisvorsitzender Klaus Tappeser und Monika Bormann MdL auch die Abgeordneten der anderen Parteien und der Tübinger grüne Oberbürgermeister Boris Palmer. Gastrednerin war die neue baden – württembergische Kultusministerin Marion Schick.
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| von links: StS Dieter Hillebrand MdL, Parl.StS Annette Widmann-Mauz MdB, Kultusministerin Prof. Dr. Marion Schick, Monika Bormann MdL, Ministerialdirektor Klaus Tappeser, CDU-Kreisvorsitzender |
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Mit Blick auf die Diskussion um die Werkrealschule führte die aus Bayern stammende Ministerin aus: „Wissen Sie, was mein erstes schwäbisches Wort war? Das war DuGoNe!“. (Als Abkürzung für den Gebietsverband Dusslingen – Gomaringen – Nehren, bei dem es fraglich ist, ob eine Werkrealschule eingeführt wird).
Die Ministerin forderte Respekt vor dem Engagement der Eltern- und Schülervertreter, auch von denen, die zu diesem Thema eine andere Meinung vertreten als sie selbst. Als Ministerin sei sie dafür verantwortlich, dass „die Ungerechtigkeiten gerecht verteilt werden“. Bildung für jedermann wäre heute ein Thema, das Angst erwecke nicht nur wegen der Geldforderungen, sondern auch wegen der Erwartungen, die an dieses Thema geknüpft seien. Oft werde vergessen, dass man auch ohne Abitur glücklich werden kann. Gerade die Freiheit, sich entwickeln zu können, ist im Gegenzug für die Ministerin sehr wichtig. Beim Thema Bildung gelte: nicht immer höher, weiter, schneller, sondern die richtige Bildung für jedes Individuum. „Bildung passiert überall“, so Marion Schick. „Wir gründen unser Gemeinwesen auf Menschen, die sich engagieren!“
Die Werkrealschule sei das richtige Konzept, so die Ministerin. „Wir setzen einen Rahmen für die Zukunft, dieser Rahmen muss jetzt auch eingehalten werden. Helfen Sie uns, dass jeder junge Mensch es zu einem guten Schulabschluss bringen und er oder sie dabei gleichzeitig Mensch bleiben kann!“ |